Der Mörder ist
immer der Gärtner
Text und Musik:
Reinhard Mey

Der Mörder ist immer der Gärtner
Text und Musik: Reinhard Mey
Eine wunderbare, schaurig schöne Parodie auf die Straßenfeger-Krims der 60er- und frühen 70er Jahre im 1. und 2. Fernsehprogramm - natürlich mit einem überraschenden Ausgang!
Die Nacht liegt wie Blei auf Schloss Darkmoor,
Sir Henry liest Financial Times.
Zwölfmal schlägt gespenstisch die Turmuhr,
Der Butler hat Ausgang bis eins.
Da schleicht sich im flackernden Lampenschein
Fast lautlos ein Schatten zur Türe herein
Und stürzt sich auf Sir Henry, derselbe lebt ab
Und nimmt das Geheimnis mit in das Grab.
Der Mörder war wieder der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
Bei Maigret ist schon seit zwei Stunden
Ein Fahrstuhl andauernd blockiert.
Inspektor Dupont ist verschwunden,
Der Fahrstuhl wird g´rad repariert.
Da öffnet sich lautlos die Tür zum Schacht,
Es ertönt eine Stimme die hämisch lacht.
Inspektor Dupot traf im Fahrstuhl ein Schuss,
Der Amtsarzt stellt sachlich fest: Exitus.
Der Mörder war wieder der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
Am Hafendamm Süd wurde neulich
Ein Hilfsleuchtturmswart umgebracht.
Inspektor van Dyke, stets voreilig,
Hat drei Täter schon im Verdacht:
Die Wirtin zur Schleuse, denn die schielt und hinkt,
Der Käpt´n, der schiffbrüchig im Rum ertrinkt,
Der Lotse, der vorgibt, Napoleon zu sein,
Aber da irrt van Dyke, keiner war´s von drein:
Der Mörder war wieder der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
Die steinreiche Erbin zu Manster,
ist wohnhaft im 15ten Stock:
Dort schläft sie bei offenem Fenster,
Big Ben schlägt gerad´ two o´clock.
Ganz leis` bläht der Wind die Gardinen auf,
Auf die Erbin zeigt matt-schwarz ein stählerner Lauf,
Und ein gellender Schrei zerreißt jäh die Luft,
Auch das war wohl wieder der Gärtner, der Schuft.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
In seinem Gewächshaus im Garten,
Steht in grüner Schürze ein Mann,
Der Gärtner rührt mehrere Arten
von Gift gegen Blattläuse an.
Der Gärtner singt, pfeift und lacht verschmitzt,
Seine Heckenschere, die funkelt und blitzt,
Sense, Spaten und Jagdgewehr steh´n an der Wand,
Da würgt ihn von hinten eine meuchelnde Hand.
Der Mörder war nämlich der Butler,
Und der schlug erbarmungslos zu.
Der Mörder ist immer der Butler -
Man lernt eben täglich,
man lernt eben täglich,
man lernt eben täglich dazu.
Die Nacht liegt wie Blei auf Schloss Darkmoor,
Sir Henry liest Financial Times.
Zwölfmal schlägt gespenstisch die Turmuhr,
Der Butler hat Ausgang bis eins.
Da schleicht sich im flackernden Lampenschein
Fast lautlos ein Schatten zur Türe herein
Und stürzt sich auf Sir Henry, derselbe lebt ab
Und nimmt das Geheimnis mit in das Grab.
Der Mörder war wieder der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
Bei Maigret ist schon seit zwei Stunden
Ein Fahrstuhl andauernd blockiert.
Inspektor Dupont ist verschwunden,
Der Fahrstuhl wird g´rad repariert.
Da öffnet sich lautlos die Tür zum Schacht,
Es ertönt eine Stimme die hämisch lacht.
Inspektor Dupot traf im Fahrstuhl ein Schuss,
Der Amtsarzt stellt sachlich fest: Exitus.
Der Mörder war wieder der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
Am Hafendamm Süd wurde neulich
Ein Hilfsleuchtturmswart umgebracht.
Inspektor van Dyke, stets voreilig,
Hat drei Täter schon im Verdacht:
Die Wirtin zur Schleuse, denn die schielt und hinkt,
Der Käpt´n, der schiffbrüchig im Rum ertrinkt,
Der Lotse, der vorgibt, Napoleon zu sein,
Aber da irrt van Dyke, keiner war´s von drein:
Der Mörder war wieder der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
Die steinreiche Erbin zu Manster,
ist wohnhaft im 15ten Stock:
Dort schläft sie bei offenem Fenster,
Big Ben schlägt gerad´ two o´clock.
Ganz leis` bläht der Wind die Gardinen auf,
Auf die Erbin zeigt matt-schwarz ein stählerner Lauf,
Und ein gellender Schrei zerreißt jäh die Luft,
Auch das war wohl wieder der Gärtner, der Schuft.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der plant schon den nächsten Coup.
Der Mörder ist immer der Gärtner,
Und der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos,
der schlägt erbarmungslos, zu!
In seinem Gewächshaus im Garten,
Steht in grüner Schürze ein Mann,
Der Gärtner rührt mehrere Arten
von Gift gegen Blattläuse an.
Der Gärtner singt, pfeift und lacht verschmitzt,
Seine Heckenschere, die funkelt und blitzt,
Sense, Spaten und Jagdgewehr steh´n an der Wand,
Da würgt ihn von hinten eine meuchelnde Hand.
Der Mörder war nämlich der Butler,
Und der schlug erbarmungslos zu.
Der Mörder ist immer der Butler -
Man lernt eben täglich,
man lernt eben täglich,
man lernt eben täglich dazu.
Annabelle
Herbstgewitter
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....und weitere Lieder

