Reinhard Mey Über den Wolken Text


Über den Wolken


Text und Musik:

Reinhard Mey

Ein schönes Lied des Piloten Reinhard Mey über Sehnsucht, Freiheit und alle Sorgen vergessen können. Der Journalist Hilmar Klute schrieb: "Allein für das Reimpaar Jacke und Luftaufsichtsbaracke müsste man ihm den Hölderlin-Preis geben.“ Kein Reinhard Mey Konzert, in dem dieses berühmte Lied nicht mitgesungen wird.

Reinhard Mey Über den Wolken Text


Über den Wolken

Text und Musik: Reinhard Mey

Ein schönes Lied des Piloten Reinhard Mey über Sehnsucht, Freiheit und alle Sorgen vergessen können. Der Journalist Hilmar Klute schrieb: "Allein für das Reimpaar Jacke und Luftaufsichtsbaracke müsste man ihm den Hölderlin-Preis geben.“ Kein Reinhard Mey Konzert, in dem dieses berühmte Lied nicht mitgesungen wird.


Wind Nord/Ost Startbahn null drei,

Bis hier hör` ich die Motoren.

Wie ein Pfeil zieht sie vorbei,

Und es dröhnt in meinen Ohren.


Und der nasse Asphalt bebt,

Wie ein Schleier staubt der Regen,

Bis sie abhebt und sie schwebt

Der Sonne entgegen.


Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

Blieben darunter verborgen und dann

Würde, was uns groß und wichtig erscheint,

Plötzlich nichtig und klein.


Ich seh´ ihr noch lange noch lange nach,

Seh´ sie die Wolken erklimmen,

Bis die Lichter nach und nach

Ganz im Regengrau verschwimmen.


Meine Augen haben schon

Jenen winz´gen Punkt verloren.

nur von fern klingt monoton

Das Summen der Motoren.


Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

Blieben darunter verborgen und dann

Würde, was uns groß und wichtig erscheint,

Plötzlich nichtig und klein.


Dann ist alles still, ich geh´,

Regen durchdringt meine Jacke.

Irgendjemand kocht Kaffee

In der Luftaufsichtsbaracke.


In den Pfützen schwimmt Benzin

Schillernd wie ein Regenbogen

Wolken spiegelnsich darin.

Ich wär gern mitgeflogen.


Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

Blieben darunter verborgen und dann

Würde, was uns groß und wichtig erscheint,

Plötzlich nichtig und klein.



Wind Nord/Ost Startbahn null drei,

Bis hier hör` ich die Motoren.

Wie ein Pfeil zieht sie vorbei,

Und es dröhnt in meinen Ohren.


Und der nasse Asphalt bebt,

Wie ein Schleier staubt der Regen,

Bis sie abhebt und sie schwebt

Der Sonne entgegen.


Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

Blieben darunter verborgen und dann

Würde, was uns groß und wichtig erscheint,

Plötzlich nichtig und klein.


Ich seh´ ihr noch lange noch lange nach,

Seh´ sie die Wolken erklimmen,

Bis die Lichter nach und nach

Ganz im Regengrau verschwimmen.


Meine Augen haben schon

Jenen winz´gen Punkt verloren.

nur von fern klingt monoton

Das Summen der Motoren.


Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

Blieben darunter verborgen und dann

Würde, was uns groß und wichtig erscheint,

Plötzlich nichtig und klein.


Dann ist alles still, ich geh´.

Regen durchdringt meine Jacke.

Irgendjemand kocht Kaffee

In der Luftaufsichtsbaracke.


In den Pfützen schwimmt Benzin

Schillernd wie ein Regenbogen

Wolken spiegeln sich darin.

Ich wär gern mitgeflogen.


Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

Blieben darunter verborgen und dann

Würde, was uns groß und wichtig erscheint,

Plötzlich nichtig und klein.